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05.07.2008

DORMA feiert weltweit 100-jähriges Bestehen: Zentralveranstaltung in Ennepetal mit rund 9.000 Gästen

Bundeskanzlerin sendet Videobotschaft – Bundespräsident a.D. Herzog hält Festansprache

Ennepetal. Der internationale Türsystemhersteller DORMA hat am Stammsitz Ennepetal mit rund 9.000 Gästen sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Den von Ulrich Wickert moderierten Festakt konnten zudem mehr als 20.000 Menschen an fast allen weltweiten DORMA Standorten via Internet-Live-Stream verfolgen. Die Festveranstaltung wurde über drei Großbildleinwände auf dem gesamten Ennepetaler Standort live übertragen. Die Festrede hielt Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog. Wirtschaftsministerin Christa Thoben ehrte das Unternehmen mit einem Grußwort der Landesregierung Nordrhein-Westfalen. Bundeskanzlerin Angela Merkel stellte in ihrer Videobotschaft die starke Innovationskraft des Unternehmens heraus: “Ihre Firma hat eine wahrliche Erfolgsgeschichte hinter sich und ist bekannt dafür, dass sie heute auch immer wieder Innovationen hervorbringt, zum Beispiel neue Antriebstechnologien für Schiebetüren, um nur ein Beispiel zu nennen.“ Sie verwies dabei auch auf die Bedeutung des Markenschutzes durch konsequentes Vorgehen des Unternehmens gegen Produktfälschungen. Auch die Bundesregierung unternehme alles, um im internationalen Rahmen den Schutz des geistigen Eigentums voranzubringen. „Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, damit wir in 20, 30, 50 oder weiteren hundert Jahren sagen können: dieses Unternehmen hat Geschichte geschrieben,“ sagte die Bundeskanzlerin abschließend.


Langfristiges Denken eines Familienunternehmens als Voraussetzung des Erfolgs

DORMA Geschäftsführer Dr. Michael Schädlich hatte zuvor einen kurzen Einblick in die Geschichte des Unternehmens gegeben: „Wie alle Unternehmen haben wir nach dem Zweiten Weltkrieg neu angefangen. Seit dem Jahre 1950 wachsen wir kontinuierlich, im Durchschnitt pro Jahr mit 13,5 Prozent im Umsatz und mit 7,2 Prozent in der Zahl der Mitarbeiter.“ Und: „Heute erwirtschaften etwa 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fast 900 Millionen Euro mit Produkten und Dienstleistungen für unsere Kunden weltweit“. Als Erfolgsparameter nannte
Dr. Schädlich vor allem die Qualität der Produkte, die hoch engagierten, gut ausgebildeten und gewissenhaften Mitarbeiter sowie den bereits vor 25 Jahren begonnenen Weg der Internationalisierung. Als wichtige strategische Voraussetzung der erfolgreichen Entwicklung hob der CEO das langfristige Denken eines Familienunternehmens hervor. „Der Eigentümer habe im Vertrauen auf das seit mehreren Generationen übliche Fremdmanagement der Firma die frei werdenden Erträge zum größten Teil wieder in die Zukunft des Unternehmens investiert. „Die Mitarbeiter wissen, wofür sie arbeiten. An weltweit über 40 Standorten feiern wir heute gleichzeitig. Ich bin überzeugt, dass die genannten Grundwerte der Garant dafür sind, dass eine Firma gesund, kräftig und dennoch dynamisch wachsen kann, “ erklärte Dr. Schädlich.


Unternehmen sieht auch soziale und gesellschaftliche Verantwortung

DORMA Inhaber Karl-Rudolf Mankel freute sich über die zahlreichen Glückwünsche und erinnerte auch an die soziale und gesellschaftliche Verpflichtung eines Unternehmens. Als besonderes Zeichen der Kontinuität des Generationen übergreifenden Engagements der Unternehmerfamilie Mankel gab der heutige Inhaber die Gründung der gemeinsam mit seinen Töchtern Christine (25) und Stephanie (22) errichteten „Rudolf Mankel Stiftung“ bekannt. Ziel der nach dem Gründer des Unternehmens benannten Stiftung ist die nachhaltige Förderung hilfsbedürftiger und unverschuldet in Not geratener Menschen. Nach der erfolgreichen wirtschaftlichen Zukunftssicherung des Stammsitzes Ennepetal ist dies auch im sozialen Bereich ein deutliches Bekenntnis unternehmerischer Verantwortung in der Region.

Ennepetal, 5. Juli 2008


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DORMA Management: CFO Michael Flacke, Inhaber Karl-Rudolf Mankel, CEO Dr. Michael Schädlich, COO Lothar Linde (v.l.)

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DORMA Hauptverwaltung Ennepetal 2008

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DORMA Hauptverwaltung Ennepetal 1969

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DORMA Geschäftsführung: Karl-Rudolf Mankel, Dr. Michael Schädlich (v.l.)

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Rudolf Mankel sen. Unternehmensgründer

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