Erfolgreiches Jubiläumsjahr für DORMA
Deutlicher Umsatzzuwachs in Boom-Regionen – hohe Investitionen in Deutschland
Düsseldorf/Ennepetal. Im Geschäftsjahr 2007/08 (30.06.) steigerte die DORMA Gruppe den Gesamtumsatz um 6,7% auf 894 Mio. Euro (Vorjahr: 838 Mio. Euro). Währungsbereinigt hätte das Wachstum 10% betragen – lediglich 0,6% oder 5 Mio. Euro sind akquisitionsbedingt. Trotz der Belastungen aus Sonder- und Währungseffekten in Höhe von 17,4 Mio. Euro konnte das starke Vorjahresergebnis vor Steuern (EBT) noch um 4,3% auf 65 Mio. Euro (62,3 Mio. Euro) übertroffen werden. Wachsendes Geschäft braucht auch eine adäquate Infrastruktur. Das Premium-Projekt in Ennepetal, die Standorterweiterung in Bad Salzuflen sowie die Neubauten in China und Dubai haben die Investitionen planmäßig noch einmal kräftig auf 35,6 Mio. Euro (31,4 Mio. Euro) steigen lassen. "In Deutschland erwirtschaften wir nur noch weniger als ein Viertel des Gesamtumsatzes, investieren aber ganz bewusst mehr als 55 Prozent der Mittel", erläuterte DORMA CEO Dr. Michael Schädlich im Verlauf der Bilanzpressekonferenz. Zum 30. Juni 2008 beschäftigte das Unternehmen weltweit 6.911 Mitarbeiter.
Wachstum in Boom-Regionen – Mitarbeiterzahlen in Deutschland stabil
Das im Jahre 2007 noch günstige wirtschaftliche Umfeld hat DORMA ein Wachstum über alle Regionen hinweg, in vielen Bereichen auch über dem Markttrend, ermöglicht. Der deutsche Kernmarkt in der Region Zentraleuropa blieb mit einem Umsatzplus von 2,7% deutlich hinter den Entwicklungen der Nachbarländer Schweiz und Benelux ( 7%) zurück.
Die Produktinnovationen des Unternehmens und das regionalspezifische Portfolio werden in den Boom-Regionen gut angenommen. Ein stabiler Wachstumsträger sind für DORMA die Emerging Markets mit den Schwerpunktmärkten Russland und Indien. Hier konnte eine Umsatzsteigerung von 24,7% erzielt werden. Auch die Golfregion, so der CEO weiter, entwickle sich mit nahezu 40% durchschnittlichem Wachstum fantastisch. Das Geschäft in China legt überproportional zu, zeigt aber bisher nicht die Dynamik der anderen Regionen. Bei China sei anzumerken, erklärte der Geschäftsführer, dass die Wachstumsgeschwindigkeit nach der Vollendung des Werkes im letzten Geschäftsjahr mit 36,8% deutlich höher war.
Das Personal wuchs selbstverständlich auch, wenn auch unterproportional, auf 6.767 Durchschnittskapazitäten. DORMA Inhaber Karl-Rudolf Mankel und CEO Dr. Michael Schädlich sind im hundertsten Jahr des Bestehens stolz auf das von den Mitarbeitern Erreichte. Beiden ist es wichtig, dass das Unternehmen sein Personal im Heimatmarkt Deutschland im langjährigen Mittel bei rund 2.500 Mitarbeitern halten kann. In diesem Jahr waren es 2.673 und mit 39,5% erstmals unter 40% der weltweit Beschäftigten.
Wachstum braucht Investitionen: Deutschland profitiert überproportional
DORMA investiert als innovatives Unternehmen seit Jahren oberhalb des Abschreibungsniveaus. Die Investitionen in das Premium-Projekt in Ennepetal, der Werksneubau in China sowie der Bau der neuen Produktions- und Verwaltungsstätte in Dubai haben planmäßig die Investitionen noch mal kräftig steigen lassen. Im Berichtsjahr wurden 35,6 Mio. Euro in Zugänge von Sachanlagen investiert. Bemerkenswert dabei: "In Deutschland erwirtschaften wir nur noch weniger als ein Viertel des Gesamtumsatzes, investieren aber mehr als 55 Prozent der Mittel", betonte Dr. Schädlich.
An der Akquisitionsfront war es vergleichsweise ruhig. "DORMA hat im September 2007 die Vertriebsgesellschaft Milenyum in der Türkei akquiriert, die nun unser solides, verlässliches Standbein für unsere Aktivitäten in der Türkei geworden ist", sagte der CEO.
Konjunkturelle Abschwächungen auch bei Lohnrunden berücksichtigen
Chancen für ein weiteres Wachstum sieht das Unternehmen vor allem in den Boom-Regionen wie der Golfregion, den Emerging Markets mit den Hauptmärkten Russland und Indien sowie Asien. „Zudem werden wir unsere Premium-Markenstrategie konsequent weiterentwickeln und uns auf die Faktoren Qualität, Lieferfähigkeit, Sortiment und Beratungskompetenz konzentrieren“, so Dr. Schädlich. Bei den Risiken seien die konjunkturellen Folgen der US-Finanzkrise auf das DORMA Geschäft schwer absehbar. Zudem sind nach Auffassung des Geschäftsführers auch die Währungseffekte im Zuge der Euro-Stärke gegenüber dem US-Dollar immer schwieriger zu prognostizieren, geschweige denn zu planen. Unverhältnismäßige Lohnsteigerungen seien vor allem in Deutschland ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor. "Konjunkturelle Abschwächungen müssen auch bei den Lohnrunden berücksichtigt werden", bekräftigte Dr. Schädlich.
Inhaber Karl-Rudolf Mankel und die gesamte Geschäftsführung sind optimistisch, mit einem stabil finanzierten Unternehmen die zukünftigen Herausforderungen am Weltmarkt meistern zu können. Motiviert und gut aufgestellt geht das gesamte DORMA Team mit rund 7.000 Mitarbeitern in ein neues Jahrhundert. "Wir werden uns auch in Zukunft stets aufs Neue beweisen und unser Bestes geben müssen, um den Kundenansprüchen gerecht zu werden. Das ist uns Ansporn und Ziel zugleich", betonte Dr. Schädlich.
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DORMA Umsatz nach Regionen, GJ 2007/08
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Karl-Rudolf Mankel, Inhaber der DORMA Gruppe
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Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführer der DORMA Gruppe
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DORMA Beschäftigte, GJ 2007/08
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Impressionen der 100-Jahr-Feier
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DORMA Mitarbeiterposter zum 100. Firmenjubiläum
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