DORMA bezieht neues Logistikzentrum Zentraleuropa
Täglich sollen mehr als 30 Tonnen Ware auf den Weg gebracht werden
Wuppertal. Ab sofort beliefert DORMA seine Kunden, Werke und Tochtergesellschaften aus dem neuen „Regional Logistics Center Central Europe“ (RLC CE+) in Wuppertal-Langerfeld. Auf einer Fläche von 8.000 Quadratmetern werden über 60 Mitarbeiter täglich mehr als 400 Lieferungen mit 1.200 Positionen abwickeln. Mehr als 30 Tonnen DORMA Fertigprodukte und Handelswaren sollen hier täglich umgeschlagen werden. Das neue Zentrum bietet in der ersten Ausbaustufe Platz für 2.200 Europaletten und rund 13.000 Behälterplätze.
Aktive Zukunftssicherung am Standort Deutschland
Für DORMA ist das neue RLC ein wichtiger Baustein, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland. „Effiziente Logistik ist heute ein strategischer Erfolgsfaktor“, sagt Dr. Michael Schädlich, Geschäftsführer der DORMA Gruppe. „Wir produzieren nicht nur Premium-Produkte, sondern wollen unseren Kunden auch Premium-Service bieten“, ergänzt Dr. Schädlich. „Die Ansiedlung in Wuppertal ist auch eine bewusste Entscheidung von DORMA für den Standort Deutschland.“
Die Zielmarken sind hoch gesteckt: Durch zahlreiche Maßnahmen ist ein schlagkräftiges integriertes Logistiksystem entstanden, das nach innen und außen höchste Effizienz garantiert. Dazu gehören neu organisierte Ablaufstrukturen, die Verknüpfung von produkt- und leistungsspezifischen Lagerbereichen durch modernste Kommissionier- und Fördertechnik sowie die Integration der Auftragsabwicklung. „Wir streben eine Liefertreue und Lieferqualität von 98 Prozent an“, sagt Joachim Bernard, Leiter des RLC CE+ . Die Lieferflexibilität soll auf 95 Prozent steigen. Das sind Spitzenwerte, die nur durch die Konzentration aller Logistik-Aktivitäten im RLC CE+ möglich sind.
Kunden in aller Welt
Rollierende Absatzplanung und geschäftsfeldübergreifende Prozesse beschleunigen die Durchläufe. Das Ziel steht fest: Kunden in Zentraleuropa, in Skandinavien, in den neuen osteuropäischen Märkten bis hin nach Vorderasien sollen aus einer Hand beliefert werden. „Wir werden unsere große Kenntnis der Märkte auch für unser Warenwirtschaftssystem nutzen“, kündigt Jürgen Lankes, Leiter DORMA Gruppenlogistik an. Die bisher auf die einzelnen Vertriebsabteilungen verteilte Auftragsabwicklung ist in das neue Zentrum integriert worden.
Auch gruppenintern wird das RLC CE+ zur internationalen Drehscheibe werden. So können sich die DORMA Tochtergesellschaften in Asien, Australien sowie Nord- und Südamerika aus dem umfassenden Lagerbestand an in Ennepetal produzierten Premium-Produkten bedienen. Das RLC CE+ ist so groß ausgelegt, dass eine Erweiterung der geografischen Zuständigkeit auf internationaler Ebene jederzeit möglich ist.
Kurze Bauzeit, schneller Umzug
Die Entscheidung für den Bau des RLC CE+ und den Standort Wuppertal fiel bei DORMA bereits Anfang 2005. Im bestehenden Gebäude im Gewerbegebiet Langerfeld wurden zuvor vorwiegend Montagetätigkeiten ausgeübt, die mittlerweile auf andere DORMA Standorte verlagert wurden. Entscheidend für den Standort Wuppertal war auch die verkehrstechnisch günstige Lage und die Nähe zum Produktionsstandort Ennepetal.
Moderne Lagertechnik wird kostengünstig weiter genutzt
Das Investitionsvolumen beträgt vier Millionen Euro. Um die Investitionskosten zu minimieren, legten die Planer Wert darauf, die erst vor wenigen Jahren in Ennepetal installierte moderne Lagertechnik weiter zu nutzen. Bis Oktober 2005 wurden alle neu angeschafften Gewerke sowie Regalsysteme aus Ennepetal an den neuen Standort verlegt. Zwischen Weihnachten 2005 und Neujahr 2006 erfolgte der Hauptumzug. Danach wurden Schritt für Schritt die restlichen Lagergassen und Kommissionier-geräte in Ennepetal demontiert und in Wuppertal wieder aufgebaut.
Das RLC CE+ verfügt über ein 3-gassiges, vollautomatisches Behälterlager mit vier Kommissionierplätzen, deutlich schnellere Regalbediengeräte sowie ein größeres Paletten-Regalsystem im 5-gassigen Viasprintlager. Zur Kommissionierung der meistgefragten Produkte wurde ein eigener Lagerbereich geschaffen, der sehr kurze Zugriffszeiten ermöglicht. Die neue Organisation der Packplätze verkürzt die Lagerdurchlaufzeit.
Wichtiger Wettbewerbsvorteil
DORMA schafft mit dem neuen Regional Logistics Center Central Europe alle Voraussetzungen für effizientere Abläufe in der Logistik und die gleichermaßen schnelle wie präzise Warenlieferung an die Vertriebsorganisationen und Endkunden. „Wir sind sicher, dass wir durch die steigende Lieferflexibilität einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bekommen“, bekräftigt RLC CE-Chef Bernard.
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Das neue DORMA ‚Regional Logistics Center Zentraleuropa‘
(RLC CE+) in Wuppertal-Langerfeld erstreckt sich auf rund 8.000 Quadratmeter Hallenfläche. Von hier aus erfolgt die Belieferung von Kunden in Zentraleuropa, Skandinavien, Osteuropa und Vorderasien sowie der DORMA Tochtergesellschaften rund um den Globus.
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Im 5-gassigen Hochregallager (Viasprint) werden die Aufträge elektronisch angezeigt und mit Hilfe von Barcode-Scannern kommissioniert. Das Hochregallager verfügt über rund 2.000 Paletten-Lagerplätze.
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Das 3-gassige Automatische Kleinteile-Lager (AKL) Viaspeed hat ein Fassungsvermögen von max. 13.000 Behältern und eine Auslagerleistung von bis zu 360 Behältern pro Stunde.
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Gesamtübersicht der vollautomatischen Fördertechnik mit angeschlossenen Verpackungs-Arbeitsplätzen.
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Die elektronische Funktionsübersicht ermöglicht ein frühes Erkennen und Beheben etwaiger Störungen im System.
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Die von Kunden bestellten Produkte werden am Verpackungs-Arbeitsplatz per Barcode-Scanner identifiziert und versandfertig verpackt.
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Jede einzelne Sendung wird im EDV-System (SAP) erfasst und via Internet an die Speditionen weitergeleitet.
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